Aspartam

21.11.2012

Aspartam ist ein Süßstoff. Es wird anstelle von Zucker in festen und flüssigen Nahrungsmitteln verwendet, um Kalorien zu sparen. Zwar hat Aspartam selbst eine hohe Kalorienzahl, die der des Zuckers ungefähr gleich ist, jedoch benötigt man aufgrund der sehr intensiven Süßkraft (200mal so süß wie Zucker) nur einen Bruchteil an Gewicht, so daß hier die Kalorieneinsparung entsteht.

Aspartam ist weiß und geruchlos und wird in Europa als Tafelsüßstoff sowie als Lebensmittelzusatz in vielen Lebensmitteln, wie zum Beispiel Getränken, Süßigkeiten, Milchprodukten, Kaugummis, sog. „light“ Produkten und auch Diätprodukten zur Gewichtsreduktion verwendet. In der EU muß ein Lebensmittel, das Aspartam enthält gekennzeichnet sein, indem entweder Aspartam oder die entsprechende E-Nummer (E951) auf der Verpackung angegeben wird. Darüber hinaus muß angegeben sein „enthält eine Phenylalaninquelle“, darüber an späterer Stelle.

Aspartam wurde 1965 in den USA durch Zufall von einem Chemiker der Firma Searle entdeckt. In den USA wurde es dann 1981 für feste und 1983 für flüssige Lebensmittel als Süßstoff zugelassen. Ursprünglich sollte dies schon 1974 passieren, doch dann kamen Bedenken von verschiedenen Wissenschaftlern, die Studien über die negativen Wirkungen des Aspartams vorlegten, so daß es eine ganze Weile dauerte, bis die Zulassung dann doch endlich durch war. Zu guter letzt kaufte Monsanto dann 1985 die Firma Searle und teilte diese in G.D. Searle Pharmaceuticals und NutraSweet Company als Tochtergesellschaft auf. Daraufhin begann die Vermarktung von NutraSweet = Aspartam im großen Stil. In den verschiedenen EU Mitgliedsstaaten wurde Aspartam in den achtziger Jahren, in Deutschland 1990 für die Verwendung als Tafelsüßstoff und für die Verwendung in Lebensmitteln zugelassen. Nach eingehenden Unbedenklichkeitsprüfungen durch den Wissenschaftlichen Lebensmittelausschuß wurde 1994 eine einheitliche Regelung eingeführt. Aspartam wurde und wird weiterhin immer wieder neu überprüft und es werden immer wieder neue Gutachten erstellt, weil die „Gerüchte“ und auch wissenschaftlichen Studien vereinzelter Forscher nicht enden wollen, daß es gesundheitsschädlich und giftig ist. Wegen anhaltender Bedenken der Öffentlichkeit kam die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit im Jahre 2007 zu dem Schluß Aspartam neu zu bewerten und veranstaltete eine Reihe von Expertentreffen als auch rief sie öffentlich zum Einreichen von Daten auf. Daraus ist dieser Bericht hervorgegangen.

Unter dem Strich kam dabei nichts wesentlich Neues heraus, man stellte jedoch fest, daß die Öffentlichkeit nach wie vor große Vorbehalte gegen Aspartam hatte aufgrund angeblich vereinzelter Berichte von ungewollten Wirkungen.

Interessanterweise wurde am 26. Juli 2012 ein zusätzlicher öffentlicher Aufruf zum Einreichen von Daten gestartet (basierend auf diesem Dokument) und erneut eine Neubewertung bis Mai 2013 beschlossen. 

Es gibt viele Wissenschaftler und auch eine breite Öffentlichkeit, die Aspartam für eines der giftigsten Lebensmittelzusatzstoffe halten. Definitiv sind Nebenwirkungen festgestellt worden, die Liste ist lang:

Kopfschmerzen, Migräne, Schwindelgefühle, Benommenheit, Krampfanfälle, Übelkeit, Taubheitsgefühl, Muskelkrämpfe, Gewichtszunahme, Hautrötungen, Depression, Müdigkeit, Tachykardie, Schlaflosigkeit, Sehprobleme, Hörverlust, Angstattacken und viele weitere mehr.

Anderen wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge können durch die Inhaltsstoffe im Aspartam bestimmte chronische Krankheiten ausgelöst oder verschlimmert werden, wie z.B. Gehirntumor, Multiple Sklerose, Epilespie, Parkinson, Alzheimer, Fibromyalgie, Diabetes, Lymphome.

Aspartam besteht aus drei Chemikalien, Asparaginsäure, Phenylalanin und Methanol.

Aspartat (Salz der Asparaginsäure) agiert als Neurotransmitter im Gehirn und gilt als Excitotoxin. Ein zuviel davon kann einen Selbstzerstörungsmechanismus der Nervenzellen auslösen. Die Blut-Hirn-Schranke, von der man annehmen würde, daß sie normalerweise vor einem Zuviel schützt ist zum einen bei Kindern noch nicht voll ausgebildet und schützt auch nicht alle Bereiche des Gehirns. Sie kann auch durch eine Reihe von akuten oder chronischen Zuständen gestört sein und erlaubt das Durchsickern von einem Zuviel an Aspartat selbst wenn in Ordnung. Noch bevor Symptome von Krankheiten evident werden, sind massenhaft Neuronen geschädigt, so daß z.B. folgende Krankheiten in ihrer Entstehung ausgelöst oder unterstützt werden können:

Multiple Sklerose

Parkinson

Alzheimer

Demenz und Gedächtnisverlust

Amyotrophe Lateralsklerose ALS

Epilepsie

Huntington krankheit

Hypoglykämie

Die Risiken sind für Kinder und Schwangere, für Ältere und chronisch Kranke besonders hoch. Der Wissenschaftler John W. Olney von der Universität von Washington, Neurowissenschaftler und Forscher informierte 1971 Searle darüber, daß Asparaginsäure Löcher in die Gehirne von Mäusen machen würde...

Der zweite Bestandteil von Aspartame ist Phenylalanin (50%), im folgenden zitiert aus Wikipedia(Gesundheitsfragen):"Aspartam darf von Menschen mit der angeborenen Stoffwechselstörung Phenylketonurie nicht konsumiert werden. Eine Studie (Screeningreport) aus dem Jahre 2004 berechnete für Deutschland eine Häufigkeit der Krankheit von etwa 1:8000, das heißt durchschnittlich leidet eine von 8000 Personen an Phenylketonurie. Daher müssen Produkte, die Aspartam enthalten, in der EU mit dem Hinweis "enthält eine Phenylalaninquelle" oder mit "enthält Phenylalanin" gekennzeichnet sein. Neugeborene werden heute routinemäßig auf Phenylketonurie getestet, damit schwerste Gehirnschäden verhindert werden. Jede eiweißhaltige Ernährung (insbesondere Milch, einschließlich Muttermilch) kann Menschen mit Phenylketonurie schädigen."

Man hat mittlerweile festgestellt, daß ein übermäßiger Verzehr von Aspartam, besonders wenn mit Kohlenhydraten kombiniert auch bei Menschen, die nicht an Phenylketonurie erkrankt sind zu einem Überschuß an Phenylalanin im Hirn führen kann.

Solche excessiven Mengen an Phenylalanin wiederum senken den Serotonin- Spiegel im Gehirn, was dann zu emotionalen Funtionsstörungen führen kann, wie z.B. Depressionen. In konkreten Tests wurde festgestellt, daß bei Menschen, die regelmäßig Aspartam verzehren die Phenylalaninspiegel chronisch erhöht sind. (Logisch ergibt sich daraus, daß ein übermäßiger Gebrauch von Aspartam in einer Gesellschaft den Verkauf von selektiven Serotonin Wiederaufnahmehemmern, das sind Antidepressiva wie z.B. Cipralex, Fluctin, Seroxat, u.a. und auch Psychopharmaka für Schizophrenie und Krampfanfälle ankurbelt! )

Der dritte, und ebenfalls sehr problematische Inhaltsstoff von Aspartam ist Methanol (10%). Methanol ist ein Zellgift. Und es nutzt nichts, wenn man hört, es wäre ja auch in vielen anderen Lebensmittel in Spuren enthalten und die würde man ja auch konsumieren. In vielen anderen Quellen wird es durch Erhitzen verflüchtigt, oder durch gleichzeitige Antidote geschwächt, die ebenfalls in dem Lebensmittel enthalten sind. Nicht so bei Aspartam.

Wenn Aspartam auf über 30 Grad erhitzt wird, wird Methanol beschleunigt freigesetzt.

Methanol selbst zerfällt im Körper u.a. zu Formaldehyd und dieses dann zu Ameisensäure.

Die Methanolvergiftungssymptome füllen eine lange Liste und gipfeln in Netzhautzerstörung und Blindheit. Formaldehyd ist ein bekanntes Karzinogen, verursacht ebenfalls Netzhautschäden, DNA Schäden und verursacht Geburtsfehler.

Ameisensäure führt zur metabolischen Azidose.

Tierversuche sind hier nicht aussagekräftig, weil Tiere Methanol sehr viel besser vertragen als Menschen. Sie haben andere Enzyme, die den Menschen fehlen. Insofern kann man von Tierversuchen mit Aspartam nicht direkt auf Menschen schlußfolgern.

In den USA gibt es einen Wissenschaftler, Dr. Woodrow Monte, von der Arizona State University, mittlerweile emeriert, der sich seinerzeit bei der Food and Drug Administration dafür einsetzte, daß Aspartam nicht genehmigt würde, doch es passierte das Gegenteil und derjenige, der dafür verantwortlich war wechselte kurz daraufhin zu Searle in eine gehobene Stellung.

 

Ich habe sehr viele Unterlagen gelesen, alle in englischer Sprache und sehr umfangreich, die von Wissenschaftlern und Forschern verfaßt und als teilweise offene Briefe an Behörden geschickt wurden. Seltsamerweise wurden die Briefe, die Aspartam als Lebensmittelzusatzstoff verhindern wollten nie erhört.

 

Neben den drei Bausteinen des Aspartams ist noch eine vierte gesundheitsschädliche Substanz zu erwähnen. Diketopiperazin (DKP) ist ein Nebenprodukt des Aspartammetabolismus und entsteht besonders bei der Lagerung von Flüssigkeiten, die Aspartam enthalten, besonders wenn es etwas wärmer wird. Der oben bereits erwähnte Wissenschaftler John W. Olney bemerkte, das DKP im Darm zu einer Substanz nitriert wird, die Gehirntumor auslöst.


Gibt es denn überhaupt irgendwelche sicheren und gesunden Alternativen zu Zucker, werden Sie sich fragen.

Letztendlich wäre es am besten, wenn man es schaffen würde sich den Geschmack von süß abzugewöhnen so gut es geht. Wenn man sich gesund und ausgewogen ernährt und auf eine Zufuhr von gesunden Fetten achtet, dann verschwindet in der Regel der Heißhunger auf Süßes. Außerdem weiß man heute, daß Zucker auch süchtig macht, das bedarf dann einer großen Disziplin, sich diese Sucht abzugewöhnen, es geht aber. Gesunde Menschen können natürliche Süßungsmittel probieren, wie z.B. Stevia, Birnendicksaft, Ahornsirup u.a., letztendlich bleibt es trotzdem Zucker und es bleibt süß. Personen die unter Bluthochdruck leiden, einen hohen Cholesterinspiegel oder Übergewicht haben, Diabetiker sind haben ein Insulinproblem und sollten auf alle Süßstoffe und Zuckeraustauschstoffe, als auch auf Zucker verzichten.

 

Der leidenschaftlichste Wissenschaftler und Forscher gegen Aspartam von dem ich bisher gelesen habe ist Dr. Woodrow Monte. Wenn Sie tiefer in die Materie eindringen wollen und gut englisch lesen können, dann empfehle ich die Beschäftigung mit seiner Website und seinem Blog. The Truth about stuff.

 

Ich hoffe sehr, Sie verzichten in Zukunft auf den Genuß von Aspartam -gesüßten Lebensmitteln und Getränken! Besonders bei Kindern sollte man aufpassen, was sie naschen oder trinken, und genau auf die Inhaltsetiketten schauen.

Ist es nicht sehr sonderbar, daß Aspartam zwar nach langem Hin und Her zwar irgendwann zugelassen wurde als Süßstoff, daß aber bis heute die Zweifel an dieser Zulassung niemals aufhörten nicht nur von Seiten der Öffentlichkeit, sondern auch von namhaften Wissenschaftlern und Forschern und daß bis heute immer wieder Untersuchungen gemacht werden. Im Moment läuft auch eine. Ich befürchte fast, daß das immer so weiter gehen wird, bis ein Ersatz gefunden wird, der wieder für gute Geschäfte sorgt...